2010
Beuys und die Folgen
Walter Dahn
Felix Droese
Robert Hartmann
Imi Knoebel
Katharina Sieverding
August 27 – October 23, 2010 (group show)
Cut-out / Watercolour / Serigraphy / Photography
Martin Spengler – Rauschen
May 28 – July 24, 2010 (solo show)
Relief
Joachim Grommek
March 26 – May 22, 2010 (solo show)
Painting / Sculpture
L.G.S.N.H.C.M.E.S.M.K.T.
Lothar Götz
Sarah Nschotschi Haslinger
Christof Mascher
E. S. Mayorga
Kei Takemura
January 22 – March 20, 2010 (group show)
Painting / Drawing / Object / Installation

2009
C.D.R.D.E.E.J.G.M.S.
Christoph Dettmeier
Rowena Dring
Esra Ersen
Joachim Grommek
Martin Spengler
November 6, 2009 – January 16, 2010 (group show)
Painting / Drawing / Photography / Relief
Christof Mascher – M.Y.O.B.
August 28 – October 24, 2009 (solo show)
Painting / Drawing / Sculpture
E. S. Mayorga – The Fall Of The Good Taste
May 15 – July 11, 2009 (solo show)
Video / Photography / Object / Drawing
Christoph Dettmeier – Private Land
March 13 – May 9, 2009 (solo show)
Photography / Video / Drawing
Kei Takemura – in that moment: where was she?
January 9 – March 7, 2009 (solo show)
Installation / Drawing

2008
Esra Ersen – Perfect. Growing Older (Dis)Gracefully
November 7 – December 31, 2008 (solo show)
Video / Drawing
Rowena Dring – Memory. Skyline and Landscape
August 29 – October 25, 2008 (solo show)
Painting (stitched fabric over canvas) / Photography
Sarah Nschotschi Haslinger – The Afternoon was a Desert in Front of me
June 20 – August 2, 2008 (solo show)
Drawing / Gouache
Lothar Götz – Mit Fritz im Beton Haus
May 3 – June 14, 2008 (solo show)
Mural / Drawing

Beuys und die Folgen
Walter Dahn – Felix Droese – Robert Hartmann
Imi Knoebel – Katharina Sieverding
Eröffnung: Freitag, 27. August 2010, 18 – 21 Uhr
28. August – 23. Oktober 2010
rahncontemporary freut sich, Ihnen die Künstler/In Walter Dahn, Felix Droese, Robert Hartmann, Imi Knoebel und Katharina Sieverding mit der Gruppenausstellung “Beuys und die Folgen” präsentieren zu dürfen.
Die Kunst der 1970er Jahre ist ein großes Reservoir der Entwürfe. Der Erprobungs- und Experimentalcharakter vieler Werke dieser Zeit ist unter anderem in der Verwendung von einfachem Material evident. Ausgangspunkt sind die vielfältigen gesellschaftlichen Umbrüche und Krisen jener Jahre. Entwurf im Heidegger’schen Sinne mag etwas zu tun haben mit Offenlegen und Projizieren. Im Entwurf ist der Mensch der „Seinsvergessenheit“ seiner Zeit voraus. Entwurf ist folglich nicht nur Skizze, sondern ebenso Zukunftsperspektive, im Bloch’schen Sinne Antizipation. Gerade dies erscheint heute – da eine ständig sich verschärfende, mögliche und bereits reale Weltkrise vor Augen steht – bei einer erneuten Beschäftigung mit der Kunst der 1970er Jahre aktuell: Die Entwürfe jener Zeit erscheinen wie ein bisher nicht eingelöstes Versprechen, als ein Aggregat, dessen Ideenmaschine noch läuft.
Joseph Beuys ist einer der wichtigsten Wegbereiter jener Zeit. Die Ausstellung „Beuys und die Folgen“ wirft die Frage auf, wie sich das Werk jener Künstler entwickelt hat, die sich zumindest zeitweilig in seinem direkten Umfeld aufhielten. Zu sehen sind von Walter Dahn Fotografie und Siebdrucke (Unikate), von Felix Droese Aquarelle und Scherenschnitte, von Robert Hartmann Aquarelle aus der Serie „Max Stirner“, von Imi Knoebel Scherenschnitte und von Katharina Sieverding Fotografien aus der Reihe „Ressource Terabyte“.

Martin Spengler
Rauschen
Eröffnung: Freitag, 28. Mai 2010, 18 – 21 Uhr
29. Mai – 24. Juli 2010
rahncontemporary freut sich, Ihnen den deutschen Künstler Martin Spengler mit der Einzelausstellung “Rauschen” präsentieren zu dürfen.
Martin Spengler fertigt aus mehrschichtigem Wellpappenkarton raumgreifende Reliefe an. Ausgehend von fotografischen Vorlagen entstehen architektonische Motive, die Kathedralen und Wohnblöcke frontal, seitlich oder in Untersicht zeigen; ferner Stadtpanoramen aus der Vogelperspektive wie z.B. von Los Angeles, die die urbane Dichte von Mega-Cities eindrücklich vermitteln. Alle Arbeiten, so auch das Laub-Relief, setzen sich aus einer Vielzahl geometrischer Details und ornamentaler Strukturen zusammen. Dadurch, dass die Elemente unterschiedlich tief in den Karton geschnitten und geritzt werden, entsteht eine Tiefenwirkung, die zusätzlich verstärkt wird, indem der Künstler die Oberfläche seiner Arbeiten mit einer weißen, kalkhaltigen Farbe monochrom übermalt, wobei er die Schnittkanten abschließend mit Graphit überzeichnet.
Martin Spengler war 2008 auf der 1. Prag Triennale vertreten. Darüber hinaus stellte er im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf und in der Städtischen Galerie Delmenhorst aus. In diesem Jahr nimmt der Künstler an den Gruppenausstellungen „Optical Shift“ im b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur sowie “Lernen von Pjöngjang” im Kunst- und Projektraum lothringer13/laden in München teil.
Opening: Friday, May 28, 2010, 6 – 9 pm
March 29 – July 24, 2010
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition „Rauschen“ displaying works by the German artist Martin Spengler.
Martin Spengler will exhibit reliefs that consist of a number of layers of corrugated board. Based on photography they depict architectonic motifs such as cathedrals and block of flats (from frontal view or below shot); moreover they show panoramas of cities such as Los Angeles (from the bird’s-eye view), which give an impression of the urban density of mega-cities. All works – including the „leaves“-relief – are composed of a multiplicity of geometric details and ornamental structures. By cutting and scratching to varying depths into the board, Spengler achieves a three-dimensionality which is further enhanced by the artist’s monochrome covering of the surface of his works in a white, lime-containing paint, before drawing over the cut edges in graphite.
In 2008 Martin Spengler participated in the 1st Prague Triennale. Moreover he has exhibited at the Künstlerverein Malkasten in Duesseldorf, and at the Städtische Galerie Delmenhorst. In 2010 the artist will take part in the group exhibitions „Optical Shift“ at the b-05 Art and Design Center in Montabaur, and “Learning from Pjöngjang” at the projectspace lothringer13/laden in Munich.

Joachim Grommek
Eröffnung: Freitag, 26. März 2010, 18 – 21 Uhr
27. März – 22. Mai 2010
rahncontemporary freut sich, Ihnen den deutschen Künstler Joachim Grommek mit einer Einzelausstellung präsentieren zu dürfen.
Joachim Grommek verweist in seiner Malerei auf Künstler wie Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Blinky Palermo oder Robert Ryman. Für seine Bilder verwendet er Spanplatten, die er weiß grundiert. Diese Grundierung wird exakt wieder so übermalt, wie die Oberfläche der Spanplatte ursprünglich aussah. Damit beginnt das Spiel zwischen Illusion und Täuschung. Was der Künstler anfangs verdeckte, bringt er als Illusion wieder ans Licht. Täuschend echt werden nun Klebestreifen auf den so bearbeiteten Bildträger gemalt, dass man meint, sie abziehen zu können. Joachim Grommek bearbeitet die Spanplatte solange, bis sie vollkommen in eine geometrisch abstrakte Malerei überführt ist.
Joachim Grommek hat bereits u.a. im Kunstmuseum Bern, im Kunstmuseum Wiesbaden, im Meilathi Museum of Art in Helsinki, im Mönchehaus Museum für moderne Kunst in Goslar, im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen sowie im Museum Ritter in Waldenbruch ausgestellt. Darüber hinaus nahm er 2005 an der Prag Biennale teil.
Dieses Jahr wird Joachim Grommek in der Gruppenausstellung „Das Fundament der Kunst“ im Gerhard Marcks Haus in Bremen sowie im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen vertreten sein. Ferner ist der Künstler an der Gruppenausstellung „Optical Shift“ im b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur beteiligt.
Opening: Friday, March 26, 2010, 6 – 9 pm
March 27 – May 22, 2010
rahncontemporary is pleased to present a solo exhibition displaying works by the German artist Joachim Grommek.
In his painting Joachim Grommek refers to artists such as Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Blinky Palermo or Robert Ryman. He uses plywood panels that he primes. Then he paints the primer over in exact the way how the structure of the plywood formely looked like. The interplay of illusion and deception begins. That what the artist covered first, he brings to light as an illusion. After this step Joachim Grommek paints „adhesive stripes“ that can supposedly be peeled off. He simulates by plan until the grounding becomes the figure, and the geometrically abstract image emerges.
Joachim Grommek has already exhibited at the Kunstmuseum Bern, at the Kunstmuseum Wiesbaden, at the Meilathi Museum of Art in Helsinki, at the Mönchehaus Museum für moderne Kunst in Goslar, at the Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen, and at the Museum Ritter in Waldenbruch. In 2005 he took part in the Prague Biennial.
In 2010 Joachim Grommek will participate in the group exhibition „Das Fundament der Kunst“ at the Gerhard Marcks Haus in Bremen and at the Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen. Works of the artist can also be seen in the group exhibition „Optical Shift“ at the b-05 Art and Design Center in Montabaur.

Lothar Götz – Sarah Nschotschi Haslinger – Christof Mascher –
E. S. Mayorga – Kei Takemura
L.G.S.N.H.C.M.E.S.M.K.T.
Eröffnung: Freitag, 22. Januar 2010, 18 – 21 Uhr
23. Januar – 20. März 2010
rahncontemporary freut sich, Ihnen die Künstler Lothar Götz, Sarah Nschotschi Haslinger, Christof Mascher, E. S. Mayorga und Kei Takemura mit der Gruppenausstellung „L.G.S.N.H.C.M.E.S.M.K.T.“ präsentieren zu dürfen.
Lothar Götz (*1963) wird neue Buntstiftzeichnungen aus der Bauhaus-Serie zeigen, die nach Vorlagen von Künstlern wie Josef Albers, El Lissitzky und László Moholy-Nagy entstanden sind. Ferner sind kleinformatige Zeichnungen zu sehen. Alle Arbeiten spielen mit geometrischen Grundformen und einer Vielfalt von Farbintensitäten, die aus einer experimentellen wie intuitiven Praxis entstehen. Zwischen Linie und Farbfeld, Fläche und Raum, zwischen Rationalität und Intuition entspannt sich eine künstlerische Vorstellung, deren ursächlicher Reiz und Essenz die Fantasie ist.
Sarah Nschotschi Haslinger (*1982) zeigt Gouachen und Collagen. Die kompositorische Vielfalt, die zahlreichen, erzählerischen Ebenen in ihren Arbeiten, ihre mystische Mehrdeutigkeit, die in dem Bereich der Phantastik angesiedelt ist, bewirken eine Spannung zwischen dem Möglichen und Unmöglichen. Auffälliges, stets wiederkehrendes stilistisches Merkmal sind die sich überlagernden Physiognomien verschiedener Figuren.
Bilder und Zeichnungen, die mit utopischen Architekturen, mit Facetten des Traums sowie mit dem Phänomen des Phantastischen arbeiten, sind Christof Mascher (*1979) zuzuschreiben. In bühnenhaft gestaffelte, melancholische Landschaften werden leere architektonische Gebilde eingebettet. Einen zentralen Platz in den Kompositionen nehmen skurrile Wesen ein.
In seinen Arbeiten greift E. S. Mayorga (*1975) Motive des Unheimlichen auf. Ausgehend von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte „Der Untergang des Hauses Usher“ sind Objekte entstanden, die sich mit dem Haus und seiner abgründigen Stimmung in dieser Geschichte befassen. Schwarze Häuser, über denen dunkle Wolkenmobilee schweben, spiegeln sich in schwarzen Seen aus Öl.
Mit zwei raumgreifenden Installationen aus gazeartigem Stoff und Zeichnungen ist Kei Takemura (*1975) präsent. Der frei vor der Wand schwebende Stoff ist dabei mit japanischer Seide bestickt. In Japan wird diesem Material eine Haltbarkeit von 1000 Jahren nachgesagt. Aus der Erinnerung heraus rekonstruiert die Künstlerin Räume und Interieurs. Dinge, die sie besonders gut erinnert, werden mit Seide ausgearbeitet und auf diese Weise zeitlich fixiert.
Opening: Friday, January 22, 2010, 6 – 9 pm
January 23 – March 20, 2010
rahncontemporary is pleased to present the group exhibition „L.G.S.N.H.C.M.E.S.M.K.T.“ displaying works by the artists Lothar Götz, Sarah Nschotschi Haslinger, Christof Mascher, E. S. Mayorga and Kei Takemura.
Lothar Götz (*1963) will show new coloured-pencil drawings from the series „Bauhaus“ based on works by artists like Josef Albers, El Lissitzky and László Moholy-Nagy. Also on display are A4-size drawings which play with basic geometric forms and a wide variety of colour intensies resulting from an experimental as well as intuitive practice. Between line, colour field, area and space, between rationality and intuition an artistic imagination spreads, the causal attraction and essence of which is fantasy.
Sarah Nschotschi Haslinger (*1982) presents new gouaches and for the first time collages. The compositional variety, the numerous narrative planes in Haslinger’s works, her mystical multiple ambivalence which has its roots in the sphere of fantasy, all bring about a tension between the possible and the impossible. A conspicuous, constantly repeating stylistic feature is the way that the physiognomies of the individual figures overlap.
Paintings and drawings will be presented by Christof Mascher (*1979). His pictorial worlds are characterized by utopian architectures, the facets of dreams and the phenomenon of the fantastical. Empty historical buildings are incorporated into melancholic landscapes composed of horizontal stages. Droll figures occupy an important place in these compositions.
E. S. Mayorga (*1975) takes motifs of the uncanny and the spooky. Based on the short story “The Fall of the House of Usher” by the American writer Edgar Allan Poe, Mayorga has created objects which concern themselves with the house and its mysterious atmosphere in this story. Thus his black domestic houses, above which dark clouds float, are reflected in black lakes of oil.
Two space-filling installations by Kei Takemura (*1975) will be exhibited. The works consist of gauze-like fabric and drawings. The fabric, hanging freely in front of the wall, is embroidered with Japanese silk. In Japan silk is ascribed a lifetime of 1,000 years. The artist uses it to recall spaces and certain objects within these spaces from memory, and to fix them in time.

Christoph Dettmeier – Rowena Dring – Esra Ersen –
Joachim Grommek – Martin Spengler
C.D.R.D.E.E.J.G.M.S.
Eröffnung: Freitag, 6. November 2009, 18 – 21 Uhr
7. November 2009 – 16. Januar 2010
rahncontemporary freut sich, Ihnen die Künstler Christoph Dettmeier, Rowena Dring, Esra Ersen, Joachim Grommek und Martin Spengler mit der Gruppenausstellung „C.D.R.D.E.E.J.G.M.S.“ präsentieren zu dürfen.
Von Christoph Dettmeier (*1966) ist eine Auswahl aus seiner Foto-Serie „stalker“ zu sehen. Der Titel bezieht sich auf den gleichnamigen Science-Fiction-Roman der russischen Brüder Strugatzki. Vor dem Hintergrund der “Unorte”-Theorie des französischen Philosophen Marc Augé hat Dettmeier leere, verlassene Industrielandschaften in Berlin fotografiert. Bei diesen Aufnahmen wurden räumliche und architektonische Eigenheiten mit schwarzer Folie so verändert, dass sie eine surreale Wirkung erhalten.
Rowena Dring (*1970) betreibt ein Wechselspiel von Idylledarstellung und ihrer Verneinung. Sie zeigt Landschaftsbilder, die auf der Grundlage eigener fotografischer Vorlagen entstanden sind. Auf den ersten Blick sieht alles wie Malerei aus, doch auf den zweiten erkennt man sofort, dass es sich um genähte Bilder handelt. Die Motive sind auf Flächen und Konturen reduziert und aus einzelnen Baumwollstoffstücken zusammengenäht. Die Naht wird dabei als Zeichnungslinie verwendet, um den Motiven mehr Detailreichtum zu verleihen und den Realitätseffekt zu steigern.
Im Zusammenhang mit ihrer Videoinstallation „Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully“ hat Esra Ersen (*1970) die Zeichnung „before & after“ entwickelt. Diese verweist auf das Make over einer alteingesessenen Bewohnerin Liverpools namens Helen, deren äußeres Erscheinungsbild in Analogie zur radikalen Erneuerung der Stadt Liverpool komplett verändert wird. Auffallend an Helen ist ihr weißes, lockiges Haar, das in einer Szene des Videos von hinten aufgenommen wird. Später trägt die Protagonistin eine dunkle Perücke. Ersen hat Helens Haare als Motiv für ihre zweiteilige Arbeit genommen, die aus sich überlagernden Linien besteht und den Zustand vor und nach der Veränderung festhält.
Die Malerei Joachim Grommeks (*1957) ist präzise und zugleich eine raffinierte Illusion, die den Betrachter zunächst in die Irre führt. Er verwendet Spanplatten und bemalt sie mit der Struktur einer Spanplatte. Er arbeitet am Rand wie Robert Ryman oder mit einem Raster wie Piet Mondrian oder Blinky Palermo. Und er malt „Klebestreifen“, die sich scheinbar abziehen lassen. Alles, was man auf Grommeks Bildern sieht, ist im Trompe-l’œil-Effekt GEMALT.
Martin Spengler (*1974) ist mit einem Relief aus mehrschichtigem Wellpappenkarton vertreten. Es stellt einen Wohnblock dar, der sich aus vielen geometrischen Details und ornamentalen Strukturen aufbaut, die Spengler in den Karton unterschiedlich tief hineinschneidet oder -ritzt. Dadurch entsteht eine Tiefenwirkung, die zusätzlich verstärkt wird, indem der Künstler die Oberfläche der Arbeit mit einer weißen, kalkhaltigen Farbe monochrom übermalt, wobei er die Schnittkanten abschließend mit Graphit überzeichnet.
Opening: Friday, November 6, 2009, 6 – 9 pm
November 7, 2009 – January 16, 2010
rahncontemporary is pleased to present the group exhibition „C.D.R.D.E.E.J.G.M.S.“ displaying works by the artists Christoph Dettmeier, Rowena Dring, Esra Ersen, Joachim Grommek and Martin Spengler.
A selection of photographs from the series „stalker“ by Christoph Dettmeier (*1966) will be seen. It refers to the same-titled science fiction novel by the Russian brothers Strugatzki. Based on the theory of non-places by the French philosopher Marc Augé, Dettmeier took photographs of empty, abandoned industrial estates in Berlin. Spatial and architectonic pecularities of these exposures are surreal altered with black film.
Rowena Dring (*1970) is engaged in an interplay of idyll representation and its negation. She shows landscape paintings whose starting point are her own photographs. At first glance everything looks like painting, but upon closer inspection one realizes at once that these pictures are not painted but sewn. The motifs are reduced to areas and contours. These remnants are sewn together from individual cotton fragments by the artist. Dring uses the sewn lines as drawing lines to add more detailed lineament to her motifs. By doing this she intensifies the effect of reality.
In conjunction with her video-installation „Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully“ Esra Ersen (*1970) developed the drawing „before & after“. This work refers to the make over of Helen – a long established inhabitant of Liverpool. Her external appearance will be completely changed in the video – on the analogy of the radical renewal of the city of Liverpool. Helen is conspicuous by her white and curly hair that is taped up from behind in one sequence. Later on the protagonist has a dark brown peruke. Ersen used Helen’s hair as a motif for her drawing which consists of overlapped lines and depicts the condition before and after the change.
The painting by Joachim Grommek (*1957) is precise and also a subtle delusion which leads the viewer astray at first. He uses plywood chanels and paints them with the structure of plywood. He works at the edges like Robert Ryman or with a grid like Piet Mondrian or Blinky Palermo. And he paints „adhesive strips“ that can supposedly be peeled off. Everything you can see in Grommek’s pictures is PAINTED.
Martin Spengler (*1974) exhibits a relief that consists of a number of layers of corrugated board. It depicts a block of a flat, composed of a multiplicity of geometric details and ornamental structures which Spengler cuts or scratches to varying depths into the board. The result is a three-dimensionality which is further enhanced by the artist’s monochrome covering of the surface of the work in a white, lime-containing paint, before drawing over the cut edges in graphite.

Christof Mascher
M.Y.O.B.
Eröffnung: Freitag, 28. August 2009, 18 – 21 Uhr
29. August – 24. Oktober 2009
rahncontemporary freut sich, Ihnen den deutschen Künstler Christof Mascher mit der Einzelausstellung „M.Y.O.B.“ präsentieren zu dürfen.
Christof Maschers Werk umfaßt Malerei, Zeichnung und Skulptur. Seine Bildwelten arbeiten mit utopischen Architekturen, mit Facetten des Traums sowie mit dem Phänomen des Phantastischen. In bühnenhaft gestaffelte, melancholische Landschaften werden leere historische Gebilde eingebettet, bei denen sich orientalische mit abendländischen Bauelementen vermischen. Einen zentralen Platz in Maschers Kompositionen nehmen skurrile Wesen ein. Diese geheimnisvollen Figuren sind naturwissenschaftlich nicht zu identifizieren, verdeutlichen aber, dass die Situation des Phantastischen vor allem dann entsteht, wenn das Andere, das Un- oder Überwirkliche in die Alltagswelt einbricht. Maschers Arbeiten sind Bilder aus dem inneren Labor.
Der Künstler nahm 2008 an der 1. Prag Triennale / ITCA in der Nationalgalerie Prag teil. Im selben Jahr bestritt er eine Einzelausstellung im Mönchehaus Museum für moderne Kunst in Goslar. Dieses Jahr wird Christof Mascher im Kunstmuseum Baden in Solingen, in der Städtischen Galerie Delmenhorst sowie in der Nunnery Gallery in London ausstellen. 2010 ist er zudem in der Gruppenausstellung „DEAD_lines“ im Von der Heydt-Museum in Wuppertal vertreten.
Opening: Friday, August 28, 2009, 6 – 9 pm
August 29 – October 24, 2009
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition „M.Y.O.B.“ displaying works by the German artist Christof Mascher.
Christof Mascher’s work includes painting, drawing and sculpture. His pictorial worlds are characterized by utopian architectures, the facets of dreams and the phenomenon of the fantastical. Empty historical buildings which combine oriental and occidental elements are incorporated into melancholic landscapes composed of horizontal stages. Droll figures occupy an important place in Mascher’s compositions. These mysterious creatures are not scientifically identifiable, but they make clear that the situation of the fantastical comes about all when the other, the unreal or surreal breaks into the everyday world. Mascher’s works are pictures from the internal laboratory.
In 2008 the artist took part in the 1st Prague Triennale / ITCA at the city’s National Gallery and he had a solo exhibition at the Mönchehaus Museum für moderne Kunst in Goslar. This year Christof Mascher will exhibit at the Kunstmuseum Baden in Solingen, at the Städtische Galerie in Delmenhorst and at the Nunnery Gallery in London. In 2010 he will be presented in the group exhibition „DEAD_lines“ at the Von der Heydt-Museum in Wuppertal.

E. S. Mayorga
The Fall Of The Good Taste
Eröffnung: Freitag, 15. Mai 2009, 18 – 21 Uhr
16. Mai – 11. Juli 2009
rahncontemporary freut sich, Ihnen den mexikanischen Künstler E. S. Mayorga mit der Einzelausstellung „The Fall Of The Good Taste“ präsentieren zu dürfen.
In der Ausstellung werden fotografische Arbeiten im Verbund mit Video, Objekt und Zeichnung gezeigt. In seinen Werken greift E. S. Mayorga Motive des Unheimlichen und Gespenstischen auf. Er nimmt sie als visuelle Bausteine und kombiniert sie auf innovative und spannende Weise neu. Ausgehend von der Kurzgeschichte „Der Untergang des Hauses Usher“ des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe sind Arbeiten entstanden, die sich mit dem Haus und seiner abgründigen Stimmung in dieser Geschichte befassen: So spiegeln sich Mayorgas schwarze Hausobjekte, über denen dunkle Wolken schweben, in schwarzen Seen. Seine gezeichneten Häuser verwandeln sich, lösen sich auf oder nehmen animalische Formen an und seine s/w Fotografien zeigen leere, in Wasser gespiegelte Häuser. Die Begegnung mit dem Unheimlichen ist allgegenwärtig, vor allem im Video „The Murderer From La Esmeralda“, das vorgibt, eine Fernsehsendung zu sein.
E. S. Mayorga stellte bereits im Museo Rufino Tamayo in Mexiko-Stadt, auf der 1. Prag Triennale (ITCA) in der Nationalgalerie Prag, im Mönchehaus Museum für moderne Kunst in Goslar, im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf sowie im Kunstverein Wolfsburg aus.
Opening: Friday, May 15, 2009, 6 – 9 pm
May 16 – July 11, 2009
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition “The Fall Of The Good Taste” displaying works by the Mexican artist E. S. Mayorga.
Photography, video, object and drawing will be shown. E. S. Mayorga takes motifs of the uncanny and the spooky as visual building-blocks and combines them in innovative and exciting ways. Based on the short story “The Fall of the House of Usher” by the American writer Edgar Allan Poe, Mayorga has created works which concern themselves with the house and its mysterious atmosphere in this story. Thus his black domestic houses, above which dark clouds float, are reflected in black lakes. His drawings of houses are transformed, they dissolve, or assume animal forms, and his b/w photographs depict empty houses reflected in the water. The encounter with the uncanny is omnipresent, especially in the video “The Murderer From La Esmeralda”, that pretends to be a television programme.
E. S. Mayorga has exhibited at the Museo Rufino Tamayo in Mexico-City, at the National Gallery in Prague (1st Prague Triennale / ITCA), at the Mönchehaus Museum für moderne Kunst in Goslar, at the Künstlerverein Malkasten in Duesseldorf and at the Kunstverein Wolfsburg.

Christoph Dettmeier
Private Land
Eröffnung: Freitag, 13. März 2009, 18 – 21 Uhr
14. März – 9. Mai 2009
rahncontemporary freut sich, Ihnen den deutschen Künstler Christoph Dettmeier mit der Einzelausstellung „Private Land“ präsentieren zu dürfen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Fotografie und Video. Aus der Serie „Private Land“ ist eine Auswahl von Fotografien zu sehen, die leere Landschaften, vor allem Industrieareale in Detroit, Berlin und dem Ruhrgebiet zeigen. Sie besitzen eine eigene, brüchige Atmosphäre und bezeichnen zeitlose Unorte. An ihnen scheint ein Zeitfenster zwischen dem bereits Vergangenen, das noch sichtbar und spürbar ist, und etwas Neuem, das sich ankündigt, aufzugehen und die so umgebene Realität aufzuheben. Dieser Moment des Surrealen ermöglicht dem Künstler, über die Grenzen der Dokumentation hinauszugehen. Im Video „They’re hanging me tonight“ werden diese Fotografien mittels Diaprojektion wieder Teil einer großen mythisch aufgeladenen Landschaft. Ferner zeigt Christoph Dettmeier seine Serie „Stalker“. Dabei handelt es sich um s/w Fotografien, in denen die Landschaft mit schwarzer Folie geheimnisvoll verändert sind.
Unter dem Titel „Brave Lonesome Heroes“ war Christoph Dettmeier bereits im Kunstmuseum St. Gallen vertreten. Diese Gruppenausstellung, die zuerst in der Villa Merkel in Esslingen stattfand, wurde von einem umfangreichen Katalog begleitet. Darüber hinaus hat Christoph Dettmeier im o.T. Raum für aktuelle Kunst in Luzern, im Kunstverein Braunschweig, im Museum of New Art in Detroit, in der Fondazione Morra Greco in Neapel sowie im Goethe Institut Singapur und bei den Festspielen in Recklinghausen ausgestellt.
Opening: Friday, March 13, 2009, 6 – 9 pm
March 14 – May 9, 2009
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition “Private Land” displaying works by the German artist Christoph Dettmeier.
The exhibition focuses on photography and video works. A selection of photographs from the series “Private Land” can be seen, depicting empty landscapes, in particular industrial estates in Detroit, Berlin and the Ruhr. They have a friable atmosphere all of their own, and come across as being timeless non-places. They seem to open up a time-window between the already past, the still visible and something yet to come and thus to do away with reality. This element of the surreal enables the artist to transcend the boundaries of documentation. In the video “They’re hanging me tonight” these photographs, projected as slides, become a part once more of a great mythically charged landscape. In addition, Christoph Dettmeier is exhibiting his series “Stalker” – b/w photographs in which the landscape is mysteriously altered with black film.
Under the title “Brave Lonesome Heroes”, Christoph Dettmeier has already had an exhibition devoted to his work at the Kunstmuseum St. Gallen. This group exhibition, which was first staged at the Villa Merkel in Esslingen, was accompanied by a comprehensive catalogue. In addition, Christoph Dettmeier has exhibited at the o.T. Raum für aktuelle Kunst in Lucerne, at the Kunstverein Braunschweig, at the Museum of New Art in Detroit, at the Fondazione Morra Greco in Naples and at the Goethe Institute in Singapore, as well as at the Recklinghausen festival.

Kei Takemura
in that moment: where was she?
Eröffnung: Freitag, 9. Januar 2009, 18 – 21 Uhr
10. Januar – 7. März 2009
rahncontemporary freut sich, Ihnen die japanische Künstlerin Kei Takemura mit der Einzelausstellung “in that moment: where was she?” präsentieren zu dürfen.
Schwerpunkt der Ausstellung bilden raumgreifende Installationen, die aus gazeartigem Stoff und Zeichnungen bestehen. Der frei vor der Wand schwebende Stoff ist dabei mit japanischer Seide bestickt. Der Seide kommt in Takemuras Werk eine essentielle Rolle zu, denn in Japan wird ihr eine Haltbarkeit von 1000 Jahren zugeschrieben. Der Künstlerin dient sie dazu, Räume und bestimmte sich darin befindliche Gegenstände aus der Erinnerung wieder aufscheinen zu lassen und sie zeitlich festzuhalten. Damit arbeitet Takemura sensibel mit dem Motiv der Vergänglichkeit. Darüber hinaus wird eine Serie kleinformatiger Aquarellzeichnungen gezeigt, die das Leben der Person N.N. in Berlin in einzelnen, erzählerischen Momentaufnahmen wie ein Filmskript widerspiegeln.
2009 wird Kei Takemura im Künstlerverein Malkasten Düsseldorf und im Metropolitan Teien Art Museum Tokyo ausstellen. Letztes Jahr nahm die Künstlerin an der 1. Prag Triennale in der Nationalgalerie Prag sowie an einer Gruppenausstellung im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden teil. 2006 war sie auf der 15. Sydney Biennale in der National Gallery in Sydney vertreten. Ihre Messeteilnahmen führten sie nach Basel (Art Basel), London (Frieze) und New York (Armory Show).
Opening: Friday, January 9, 2009, 6 – 9 pm
January 10 – March 7, 2009
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition “in that moment: where was she?” displaying works by the Japanese artist Kei Takemura.
The exhibition focuses on space-filling installations consisting of gauze-like fabric and drawings. The fabric, hanging freely in front of the wall, is embroidered with Japanese silk. Silk plays an essential role in Takemura’s work, because in Japan it is ascribed a lifetime of 1,000 years. The artist uses it to recall spaces and certain objects within these spaces from memory, and to fix them in time. Takemura works sensitively with the motif of transience. In addition, she is exhibiting a series of small watercolours, which reflect the life of a nameless person in Berlin in individual narrative snapshots, as in a film script.
In 2009 Takemura will also be exhibiting at the Künstlerverein Malkasten in Duesseldorf and at the Metropolitan Teien Art Museum in Tokyo. Last year she took part in the 1st Prague Triennale / ITCA at the city’s National Gallery and in a group exhibition at the Nassauischer Kunstverein in Wiesbaden. In 2006 she was represented at the 15th Sydney Biennale at the city’s National Gallery. Her participation in art fairs has taken her to Basel (Art Basel), London (Frieze) and New York (Armory Show).

Esra Ersen
Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully
Eröffnung: Freitag, 7. November 2008, 18 – 21 Uhr
8. November – 31. Dezember 2008
rahncontemporary freut sich, Ihnen die türkische Videokünstlerin Esra Ersen mit der Einzelausstellung „Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully“ präsentieren zu dürfen.
In der Ausstellung wird Esra Ersen ihre Videoinstallation „Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully“ zeigen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht Helen, eine ältere Dame aus Liverpool, die sich einem Wandel ihres äußeren Erscheinungsbildes unterzieht. Schritt für Schritt kann der Betrachter die Veränderungen verfolgen: angefangen beim jugendlichen Make-up bis zur altersuntypischen Kleidung und den High-Heels. Am Ende des Videos erscheint die Protagonistin als eine Frau, die sich mittels kosmetischer Eingriffe optisch verjüngen ließ, sich aber selbst treu geblieben ist.
Diese oberflächliche Veränderung an Helen wählte Esra Ersen als Metapher für die Stadt Liverpool. 2006, als das Video entstand, befand sich die Stadt in einer radikalen Erneuerung im Zuge der Ernennung als europäische Kulturhauptstadt. Die Umgestaltungen sollten ein neues Liverpool präsentieren und damit eine neue Identität stiften. Doch ähnlich wie bei Helen wurde lediglich die Fassade verschönert, aber keine grundlegende Veränderung vollzogen.
Parallel zu dieser Ausstellung stellt Esra Ersen in der Shedhalle in Zürich aus (bis zum 21. Dezember 2008).
In diesem Jahr war die Künstlerin bereits im CSS Bard Hessel Museum in New York und auf der 1. Prag Triennale (ITCA) in der Nationalgalerie Prag zu sehen. Durch ihre internationale Vernetzung hat Esra Ersen an mehreren Biennalen teilgenommen: 1995 und 2003 in Istanbul, 2002 in Kwangju, 2006 in Liverpool und Sao Paulo. 2002 stellte sie zudem auf der Manifesta 4 in Frankfurt aus. Darüber hinaus war die Künstlerin in Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Bonn, in der Kunsthalle Fridericianum Kassel, im ZKM Karlsruhe, im Martin Gropius Bau Berlin, in der Kunsthalle Wien, im Museum of Modern Art Istanbul sowie im P.S. 1 New York vertreten sowie in Einzelausstellungen im Moderna Museet Stockholm, im Kunsthaus Baselland Muttenz sowie im Frankfurter Kunstverein präsent.
Opening: Friday, November 7, 2008, 6 – 9 pm
November 8 – December 31, 2008
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition “Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully” displaying works by the Turkish video artist Esra Ersen.
In this exhibition Esra Ersen will show her video-installation “Perfect – Growing Older (Dis)Gracefully”. This work focuses on Helen, an elderly lady from Liverpool, who is undergoing a transformation in her external appearance. Step by step, the beholder can follow the changes, starting with youthful make-up, and going on to clothing and high heels not typical of one her age. At the end of the video the protagonist appears as a woman who has undergone a visual rejuvenation by means of cosmetic surgery, while remaining true to herself.
Esra Ersen has chosen this superficial alteration in Helen’s appearance as a metaphor for the city of Liverpool. In 2006, when the video was made, the city was in the middle of a radical renewal in the context of its nomination as European Capital of Culture. The makeover was intended to present a new Liverpool and thus create a new identity. But like Helen, only the façade was beautified: no fundamental changes were brought about.
In parallel with this exhibition, there is an opportunity to see another exhibition of Esra Ersen’s work at the Shedhalle in Zurich (until December 21, 2008).
This year the artist has already had shows at the CSS Bard Hessel Museum in New York and at the 1st Prague Triennale / ITCA at the city’s National Gallery. Her international networks have secured appearances for Esra Ersen at a number of Biennales: in 1995 and 2003 in Istanbul, in 2002 in Kwangju, in 2006 in Liverpool and São Paulo. In 2002 she also exhibited at the Manifesta 4 in Frankfurt. In addition, the artist has been represented at group exhibitions at the Kunstmuseum Bonn, at the Kunsthalle Fridericianum in Kassel, at the ZKM in Karlsruhe, at the Martin Gropius Bau in Berlin, at the Kunsthalle in Vienna, at the Museum of Modern Art in Istanbul and at P.S. 1 in New York, as well has holding solo exhibitions at the Moderna Museet in Stockholm, at the Kunsthaus Baselland in Muttenz and at the Frankfurter Kunstverein.

Rowena Dring
Skyline – Landscape and Memory
Eröffnung: Freitag, 29. August 2008, 18 – 21 Uhr
30. August – 25. Oktober 2008
rahncontemporary freut sich, Ihnen die britische Künstlerin Rowena Dring mit der Einzelausstellung „Skyline – Landscape and Memory“ präsentieren zu dürfen.
Rowena Dring betreibt ein Wechselspiel von Idylledarstellung und Idylleverneinung. Ausgangspunkt ihrer Landschaftsbilder sind selbst gefertigte Fotografien. Auf den ersten Blick sieht bei Dring alles wie Malerei aus, doch beim zweiten erkennt man sofort, dass es sich keineswegs um gemalte Bilder handelt, sondern um genähte. Die Motive sind auf Flächen und Konturen reduziert und aus Baumwolleinzelfragmenten zusammengenäht. Die Naht wird dabei nicht nur als einfassende Linie verwendet, sondern auch als Zeichnungslinie, um den Motiven mehr Detailreichtum zuzufügen. Dadurch steigert Dring den Realitätseffekt. Ihre Idyllen sind bei allem Detailreichtum stets nur leere Oberflächen einer idealisierten Natur.
Neben ihren Bildern stellt die britische Künstlerin erstmalig auch Fotografien aus. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stehen die Geisterstädte aus Arizona, die nicht als Dokumentation verlassener Orte dienen, sondern den Geist einer brüchigen Romantik und Mystik aufnehmen.
2006 hat Rowena Dring an der internationalen Gruppenausstellung „Idylle“ in den Hallen der Phoenix Kulturstiftung / Sammlung Falckenberg in Hamburg teilgenommen. Ein Jahr später wurde diese Ausstellung im DA 2 Domus Artium 2002 in Salamanca gezeigt – ebenfalls mit Beteiligung der Künstlerin. 2007 stellte Rowena Dring darüber hinaus im Rahmen der Ausstellung „Garten Eden“ in der Kunsthalle Emden aus. Noch bis zum 28. September 2008 ist sie in der Ausstellung „End Game“ im Museum of Fine Arts in Houston zu sehen. Zu jeder der genannten Ausstellungen ist jeweils eine umfangreiche Publikation erschienen. Last but not least: Gemeinsam mit der japanischen Künstlerin Kei Takemura nimmt die Britin an der Ausstellung „Between Time and Space“ in der Nunnery Gallery in London teil (Eröffnung: 10. Oktober 2008). Auch diese Ausstellung, die bis zum 22.11.2008 dauert und während der Kunstmesse Frieze zu besichtigen ist, wird durch einen Katalog dokumentiert.
Opening: Friday, August 29, 2008, 6 – 9 pm
August 30 – October 25, 2008
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition „Skyline – Landscape and Memory“ displaying works by the British artist Rowena Dring.
Rowena Dring is engaged in an interplay of idyll representation and idyll negation. At first glance everything in her work looks like painting, but upon closer inspection one realizes at once that these pictures are not painted but sewn. Dring uses photographs she takes on her many journeys. The motifs of landscapes are reduced to areas and contours. These remnants are sewn together from individual cotton fragments by the artist. Dring uses the sewn lines as drawing lines to add more richness of detail and more detailed lineament to her motifs. By doing this she intensifies the effect of reality. For all richness of detail, Dring’s idylls are never anything but the empty surface of an idealized nature.
Aside from her painting, the photographs of the British artist will be exhibited for the first time. In their core are the ghost towns of Arizona, which do not serve as a documentation of abandoned places, but take up the theme of a brittle romanticism and mysticism.
Rowena Dring participated in the international group exhibition „Idyll“ shown in 2006 at the Phoenix Foundation / Falckenberg Collection in Hamburg and in 2007 at the DA 2 Domus Artium 2002 in Salamanca. Rowena Dring additionally represented in the „Garden Eden“ at the Kunsthalle Emden. You can also see her works in the group exhibition „End Game“ at the Museum of Fine Arts, Houston TX, until September 28, 2008. All three exhibitions were accompanied by a comprehensive catalogue. Last but not least: Her works will be shown together with the Japanese artist Kei Takemura in the exhibition „Between Time and Space“ at the Nunnery Gallery in London (opening: October 10, 2008). The exhibition, running through November 22, is open during the Frieze Art Fair. A catalogue will also be published.

Sarah Nschotschi Haslinger
The Afternoon was a Desert in Front of me
Eröffnung: Freitag, 20. Juni 2008, 18 – 21 Uhr
21. Juni – 2. August 2008
rahncontemporary freut sich, Ihnen die deutsche Künstlerin Sarah Nschotschi Haslinger mit der Einzelausstellung „The Afternoon was a Desert in Front of me“ präsentieren zu dürfen.
Sarah Nschotschi Haslingers Werk umfaßt Blei- und Buntstiftzeichnungen sowie Gouachen und Aquarelle. Hieraus wird eine Auswahl von 14 Werken zu sehen sein. Die kompositorische Vielfalt, die zahlreichen, erzählerischen Ebenen in ihren Arbeiten, ihre mystische Mehrdeutigkeit, die in dem Bereich der Phantastik angesiedelt ist, bewirken eine Spannung zwischen dem Möglichen und Unmöglichen. Auffälliges, stets wiederkehrendes stilistisches Merkmal sind die sich überlagernden Physiognomien verschiedener Gestalten und Mischwesen. Eben diese Überlagerungen vergleicht die Künstlerin mit einzelnen übermalten Motivschichten von Gemälden Alter Meister, die erst durch Röntgenaufnahmen wieder sichtbar gemacht werden können. Die Begierde nach dem Verborgenen ist für Haslinger eine innere Notwendigkeit.
Sarah Nschotschi Haslinger studiert seit 2003 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (Klasse Prof. Walter Dahn). Derzeit nimmt die Künstlerin an der 1. Prag Triennale (ITCA) in der Nationalgalerie Prag sowie an der Gruppenausstellung „Schwarze Galle, roter Saft. Aspekte des Melancholischen in der zeitgenössischen Kunst“ im b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur teil. Zu beiden international besetzten Ausstellungen sind Kataloge erschienen.
Opening: Friday, June 20, 2008, 6 – 9 pm
June 21 – August 2, 2008
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition “The Afternoon was a Desert in Front of me” displaying works by the German artist Sarah Nschotschi Haslinger.
Sarah Nschotschi Haslinger’s work includes drawings not only in graphite and coloured-pencil but also in gouache and Indian ink. A selection of 14 of these works is on show here. The compositional variety, the numerous narrative planes in Haslinger’s works, her mystical multiple ambivalence which has its roots in the sphere of fantasy, all bring about a tension between the possible and the impossible. A conspicuous, constantly repeating stylistic feature is the way that the physiognomies of the individual figures and hybrid beings overlap. It is precisely these overlaps which the artist compares with individual overpainted motif layers in the paintings of the Old Masters which are only revealed by X-rays. The desire for the hidden is for Haslinger an inner necessity.
Since 2003 Sarah Nschotschi Haslinger has been a student at the University of Arts in Brunswick (with Prof. Walter Dahn). This year she has taken part in the 1st Prague Triennale / ITCA at the city’s National Gallery and in the “Black Bile, Red Humour: Aspects of Melancholy in Contemporary Art” group exhibition at the b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur. Catalogues have been published for both of these exhibitions, which featured the works of artists from many different countries.

Lothar Götz
Mit Fritz im Beton Haus
Eröffnung: Freitag, 3. Mai 2008, 18 Uhr
4. Mai – 14. Juni 2008
rahncontemporary freut sich, Ihnen im Rahmen der Neueröffnung der Galerie rahncontemporary in Zürich den deutschen Künstler Lothar Götz mit der Einzelausstellung „Mit Fritz im Beton Haus“ präsentieren zu dürfen.
Für die erste Ausstellung wird der deutsche Künstler Lothar Götz eigens eine raumgreifende Wandarbeit realisieren, als deren Grundlage eine Zeichnung von Josef Albers dient. Ferner werden Buntstiftzeichnungen aus der Bauhaus-Serie sowie DIN A4-Zeichnungen, die auf Grundrisse und Bauten des Schweizer Architekten Mario Botta Bezug nehmen, gezeigt. Alle Zeichnungen spielen mit geometrischen Grundformen und einer Vielfalt von Farbintensitäten, die aus einer experimentellen wie intuitiven Praxis entstehen. Zwischen Linie und Farbfeld, Fläche und Raum, zwischen Rationalität und Intuition entspannt sich eine künstlerische Vorstellung, deren ursächlicher Reiz und Essenz die Fantasie ist. Götz’ Arbeiten sind durch eine hohe Affinität zur Architektur gekennzeichnet. Eigentümliche Raummerkmale und architektonische Konstruktionen werden aufgenommen und ihre geometrischen Prinzipien durch eine intensive Farbgebung verstärkt.
2006 präsentierte Lothar Götz, der am Royal College of Art in London studiert hat, eine Wandmalerei im Rahmen der Gruppenausstellung „Idylle“ in den Hallen der Phoenix Kulturstiftung / Sammlung Falckenberg in Hamburg. Die zweite Station dieser Ausstellung war das DA 2 Domus Artium 2002 in Salamanca. Dort zeigte der in London lebende Künstler eine Serie von Zeichnungen. In diesem Jahr nimmt Lothar Götz an der 1. Prag Triennale / ITCA, die am 02. Juni 2008 in der Nationalgalerie Prag eröffnet wird, teil.
Opening: Friday, May 3, 2008 at 6 pm
May 4 – June 14, 2008
rahncontemporary is pleased to present the solo exhibition “Mit Fritz im Beton Haus” displaying works by the German artist Lothar Götz.
For the first exhibition in the newly opened gallery the German artist Lothar Götz will present a specially created room-filling mural based on a drawing by Josef Albers. Also on display will be coloured-pencil drawings from the Bauhaus series and A 4-size drawings making reference to the plans of the Swiss architect Mario Botta. All drawings play with basic geometric forms and a wide variety of colour intensies resulting from an experimental as well as intuitive practice. Between line, colour field, area and space, between rationality and intuition an artistic imagination spreads, the causal attraction and essence of which is fantasy. Götz’s works bear the mark of a close affinity to architecture. Peculiar spatial characteristics and architectonic constructions are taken in and enhanced by an intense colouring based on geometrical principles.
In 2006 Lothar Götz, who studied at the Royal College of Art in London, presented a mural in the context of a group exhibition, Idylle, in the premises of the Phoenix Kulturstiftung / Falckenberg Collection in Hamburg. The second venue for this exhibition was the DA 2 Domus Artium 2002 in Salamanca. Here, the artist, who is based in London, showed a series of drawings. This year, Lothar Götz takes part in the 1st Prague Triennale / ITCA, which opens at the city’s National Gallery on June 2, 2008.
